:: Satzung Aktualisiert: 18. Mai 2004
Satzung der Krieger- und Soldatenkameradschaft Töging am Inn

§ 1. Die Krieger- und Soldatenkameradschaft Töging am Inn ist Rechtsnachfolgerin des im Jahre 1924 gegründeten Krieger- und Veteranenvereins Töging. Sie will die großen und edlen Tugenden des deutschen Soldaten wie Liebe und Treue zu Volk und Heimat, Opfergesinnung, Pflichterfüllung und Kameradschaftsgeist pflegen. Sie achtet die Freiheit der Persönlichkeit als höchstes menschliches Gut.

§ 2. Aufgabe und Zweck des Vereins ist auch, für die würdige Pflege aller in der Gemeinde vorhandenen Kriegergedenkstätten besorgt zu sein, die alljährlichen Totenfeiern würdig mitzugestalten und sich an der Beerdigung verstorbener Mitglieder zu beteiligen.
Politische und konfessionelle Bestrebungen sind nicht statthaft.

§ 3. Der Verein zählt Mitglieder und Ehrenmitglieder; ein Ehrenvorstand kann ernannt werden. Mitglied kann jeder ehemalige Soldat, Krieger und Volkssturmmann auf Antrag werden, der dem Vaterland im Krieg und im Frieden ehrenhaft gedient hat. Unter diesen Voraussetzungen können auch Rotkreuzschwestern, Wehrmachtshelferinnen und Flakhelfer aufgenommen werden.
Ehrenmitglied kann werden, wer sich um den Verein verdient gemacht hat.
Ehrenvorsitzender kann nur werden, wer mindestens drei Jahre erster Vorstand war.

§ 4. Mitgliedsbeitrag und Aufnahmegebühr wurden durch die Generalversammlung am 6. 1. 1968 neu festgelegt. Sie können auf Antrag durch sie neu geregelt werden.

§ 5. Der Beitritt zur Sterbekasse ist freiwillig. Die Beitrittsgebühr wurde in der Jahreshauptversammlung am 6. 1. 1968 neu festgesetzt. Stirbt ein Mitglied, das der Sterbekasse angehörte, so wird von allen Mitgliedern der Sterbekasse eine Deutsche Mark Sterbegeldbeihilfe kassiert, und den Hinterbliebenen werden vierhundert Deutsche Mark ausbezahlt. Eine Änderung dieser Bestimmungen ist durch Beschluss der Generalversammlung möglich.

§ 6. Die Vorstandschaft besteht aus dem 1., 2. und 3. Vorsitzenden, dem 1. und 2. Schriftführer, dem 1. und 2. Kassier und dem Organisationsleiter. Zum Ausschuss gehören für je 100 Mitglieder ein Ausschussmitglied. Die Ausschussmitglieder sind gleichfalls stimmberechtigt. Zu den Ausschusssitzungen können noch Kameraden beigezogen werden, die mit Aufgaben beauftragt sind, wie Fahnenträger, Kanoniere, Revisoren, der Leiter des Spielmannszugs u. a.
Der 1. Vorstand ist für die Geschäftsführung verantwortlich, empfängt die Post, repräsentiert den Verein und leitet die Versammlungen. Er beruft auch die Versammlungen, und Sitzungen ein. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden. Im Verhinderungsfalle kann er einen Vertreter bestimmen. Die Vorstandschaft ist an die Satzung und an die Beschlüsse der Mitgliederversammlung gebunden.

§ 7. Die Wahl der Vorstands- und Ausschussmitglieder erfolgt schriftlich und geheim. Jedes Mitglied ist wahlberechtigt. Einfache Stimmenmehrheit entscheidet. Die Fahnenträger und Revisoren werden durch Zuruf gewählt.

§ 8. Die Angehörigkeit zum Verein erlischt durch freiwilligen Austritt oder durch Ausschluss.
Die Austrittserklärung ist dem Vorstand schriftlich vorzulegen.
Der Ausschluß eines Mitglieds kann erfolgen.
a) bei Zuwiderhandlungen gegen die Satzung und die Beschlüsse des Vereins,
b) bei groben Verstößen gegen die Vereinsinteressen,
c) wenn ein Mitglied von einem ordentlichen Gericht zu einer Strafe verurteilt wurde, die mit dem Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte verbunden ist,
d) wenn ein Mitglied trotz mehrmaliger Mahnung die Zahlung der Beiträge verweigert.

Der Ausschluß wird durch die Vorstandschaft beschlossen. Ein ausgeschlossenes Mitglied kann innerhalb eines Monats Einspruch zur Mitgliedsversammlung erheben. Diese entscheidet dann endgültig.

§ 9. Versammlungen des Vereins sind:
a) ordentliche Versammlungen jeweils im Frühjahr und im Herbst,
b) außerordentliche Versammlungen durch Beschluss der Vorstandschaft oder auf Verlangen von mindestens 20 Mitgliedern,
c) die Jahreshauptversammlung, die Herkömmlicherweise am 6. Januar (Heilig-Drei-Königstag) nachmittags im Vereinslokal "Einkehr zum Müllerbräu" stattfinden soll. Ihr obliegt alle drei Jahre die Wahl der Vorstandschaft.

Lokal, Zeit und Tagesordnung werden mit der Ladung bekannt gegeben. Jede Versammlung kann sich bei ordentlicher Ladung unabhängig von der Besucherzahl für beschlussfähig erklären. Sie beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit.
Die Versammlungen leitet der 1. Vorsitzende oder sein Stellvertreter. Er ist berechtigt, Redner, die nicht sachlich bleiben, zur Ordnung zu rufen und ihnen gegebenenfalls das Wort zu entziehen.

§ 10. Kassenordnung:
a) Grundsätzlich gibt es keine Buchung ohne Beleg. Die Belege sind fortlaufend zu nummerieren und durch den 1. Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter und den Kassenleiter zu bescheinigen. Die Eintragungen ins Kassenbuch haben fortlaufend zu erfolgen. Der Buchabschluss erfolgt zum Schluss des Rechnungsjahres.
b) Verfügungen über Bargeld und Bankkonten erfolgen nur auf Grund einer Anordnung des 1. Vorsitzenden oder dessen Stellvertreters unter Gegenzeichnung des zuständigen Kassenleiters. Vorstand und Kassier können über 100,- DM, die gesamte Vorstandschaft bis zu 500,- DM verfügen. Beträge darüber hinaus bedürfen der Genehmigung der Mitgliederversammlung.
c) Die Kassenverwaltung unterliegt der Prüfung der Revisoren. Sie haben jederzeit das Recht, die Kasse zu prüfen. Sie legen der Generalversammlung einen Prüfungsbericht vor und beantragen die Entlastung des Kassiers.

§ 11. Der Verein kann nicht aufgelöst werden, solange die Vorstandschaft und 10 Mitglieder dem Verein angehören. Bei Auflösung des Vereins gehen die Bargeldbestände und Vermögenswerte auf die Gemeinde Töging über mit der Maßgabe, daß sie zur Erhaltung und Pflege des Kriegerdenkmals verwendet werden.


Genehmigt durch die Generalversammlung am 6. Januar 1969.

Für die Richtigkeit:

1. Vorstand
1. Schriftführer

8266 Töging a. Inn, 6. Januar 1969

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