:: Kurzchronik Aktualisiert: 18. März 2003
Kurz-Chronik der Krieger- und Soldatenkameradschaft Töging am Inn

Nach den Wirren des 1. Weltkrieges 1914 - 1918 und der großen Inflation 1923 fanden sich am 26. Juli 1924 an die 30 Bürger Tögings im Gasthaus Frohnwieser (heute Springer) ein und gründeten einen "Krieger- und Veteranenverein".

Töging war damals eine der wenigen Gemeinden ohne Kriegerverein (bei ca. 1100 Einwohnern).
Bei der Gründerversammlung am 3. August 1924 wurde der Gen.-Oberarzt a. D. , Dr. Hübsch in Anwesenheit von 56 Gründungsmitgliedern zum 1. Vorstand gewählt.

Im Mai wurde ein Heldenfriedhof an der Südseite der Pfarrkirche St. Johann Baptist auf Initiative von Hochw. Pfarrer Marschall angelegt.
Vom Oktober 1928 an übernahm Max Saalfrank sen. (Vater des späteren Bürgermeisters) das Amt des 1. Vorstands bis zur Auflösung der Kriegervereine 1933/34 durch die NSDAP.

Wie so viele andere Kriegervereine wurde auch Töging dem Soldatenbund Kyffhäuser angeschlossen.

Mai 1945: Das Ende des furchtbaren Grauens des 2. Weltkrieges, aber auch das Verbot jeglicher Vereinstätigkeit durch die amerikanischen Militärregierung.

Wiedergründung des Vereins 1952. 1. Vorstand wurde Max Stockinger. Anschaffung einer zweiten Fahne. Die "Traumgrenze" von 600 Mitgliedern war am 6. Januar.1958 erreicht. In diesem Jahr starb Ehrenvorstand Max Saalfrank sen. und 1959 wurde Andreas Steinhäuser 1. Vorstand sowie Ludwig Göttler Kreisvorsitzender des KV Altötting.

Im August 1960 übernimmt der Verein die Patenschaft des KV Erharting.
Die Mitgliederzahl stieg 1962 auf eindrucksvolle 723.
Einen Höhepunkt stellte das 40-jährige Gründungsfest im Juli 1964 dar. Der Verein war auf 800 (!) Mitglieder angewachsen. Bei den Neuwahlen 1965 wurde Ludwig Göttler erstmals 1. Vorstand gewählt und sollte es für 24 Jahre bleiben!
1966 höchster Mitgliederstand der Vereinsgeschichte: 815.
Der frühere "Trommlerzug" wurde zu einem "Spielmannzug" ausgebaut.

Am 9. Juli 1967 stand der Verein Pate bei der Fahnenweihe der KSK Waldkraiburg.
1969 erhielt unser Verein den jetzigen Namen "Krieger- und Soldatenkameradschaft" und es wurde eine neue Vereinssatzung erstellt.

Im Juli 1972 Teilnahme als Patenverein beim 100-jährigen Gründungsfest der KSK Winhöring. Am 22. September 1974 feierte die KSK Töging ihren "runden" Geburtstag - 50 Jahre!
Am 4. März 1978 fanden erstmals KSK-Kreis-Ski-Meisterschaften in Ruhpolding statt. Sieger mit Wanderpokal: KSK Töging mit A. Linterer, S. Mayerhofer, Albert und Ewald Feigl!

Beim 10-jährigen Stadtjubiläum im Juli 1982 beteiligte sich die KSK mit 3 Gruppen am Festzug. 1984 erfolgte die Trennung vom Spielmannzug.
Am 28. Juli 1985 lud die KSK Töging zum 60-jährigen Gründungsfest ein. 85 Vereine und 6 Musikkapellen sowie zahlreiche Ortsvereine folgten der Einladung. 1986 trat die KSK zum Bayerischen Soldatenbund von 1874. Am 6. Januar 1989: Ewald Feigl löste Ludwig Göttler als 1. Vorstand nach 24 Jahren ab!

Am 30./31. Juli 1994 wurde das 70-jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe ausgerichtet. Patenverein war die KSK Waldkraiburg. Der Töginger Spielmannzug muss mangels Aktiven aufgelöst werden. 2. Juli 2000: die KSK Töging war Patenverein beim 35-jährigen Gründungsfest der KSK Waldkraiburg.
1. Vorstand Feigl leitete am 6. Januar 2001 die 75. Mitgliederversammlung.

    Der Chronologie folgend, die bisherigen Vereinsvorstände:
  • 1924 - 1928
    Dr. Hüsch
  • 1928 - 1933
    Max Saalfrank sen.
  • 1952 - 1958
    Max Stockinger
  • 1959 - 1965
    Andreas Steinhäuser
  • 1965 - 1989
    Ludwig Göttler
  • 1989 - dato
    Ewald Feigel

Auch im 80. Vereinsjahr gilt für die KSK Töging:
Pflege der Kameradschaft, ehrendes Gedenken der Gefallenen, Vermissten und Toten beider Weltkriege und Einsatz für den Frieden.

Seitenanfang