Bis zum 40.Jubiläum gab es Proteste gegen öffentliche Gelöbnisse und sogar Mörderrufe bei öffentlichen Vereidigungen unserer jungen Soldaten.
Der 12. November 1955 ist die öffizielle Geburtsstunde der Bundeswehr:
Die ersten 101 Freiwilligen bekamen am 200. Geburtstag von Scharnhorst ihre Ernennungsurkunde ausgehändigt. Seit dem 1. April 1956 heißen diese Streitkräfte offiziell "Bundeswehr" und drei Monate später wurde aus der Freiwilligewn- eine Wehrpflichtarmee.
Damit begann eine Erfolgsgeschichte: Millionen von jungen Männern haben seitdem ihren Wehrdienst abgeleistet und damit ihren Beitrag zur Erhaltung des Friedens geleistet.
Die Wachsamkeit, zusammen mit den Soldaten der NATO, war der Preis der Freiheit. Diese Wachsamkeit bleibt auch heute noch der Garant für den Frieden innerhalb und außerhalb Europas.
Mit der beginnenden Entspannung Europas kamen ab 1975 Soldatinnen hinzu; zuerst nur im Sanitätsdienst eingesetzt und inzwischen in allen Bereichen der Bundeswehr integriert. Deutsche Soldaten stehen als "Staatsbürger in Uniform" mitten in unserer Demokratie. Das ist auch eine der großen Erfolgsgeschichten der Bundeswehr! Heute leistet die Bundeswehr humanitäre Hilfe in vielen Ländern der Erde. So in Afghanistan, Somalia, Kambodscha und im ehemaligen Jugoslawien im Auftrag der Vereinten Nationen.
Die Bundeswehr steht seit 50 Jahren für "Frieden und Freiheit"! Möge das auch in der Zukunft so bleiben.
Manfred Kobler
2. Schriftführer der KSK Töging